Zigeunerlieder
Dvořák: Sechs Klänge aus Mähren, op. 32 (bearbeitet für vierstimmigen Chor von Janáček)
Schubert: Der 23. Psalm, D 706 (für Quartett und Klavier)
Brahms: Quartette, op. 92 (für vier Singstimmen und Klavier)
Bartók: Vier slowakische Volkslieder (für gemischten Chor und Klavier)
Schubert: Nachthelle, D 892 (für Tenor-Solo, Quartett und Klavier)
Brahms: Zigeunerlieder, op. 103 (für vier Singstimmen und Klavier)
Von der Liebe unter den Zigeunern hatte das 19. Jahrhundert eine reichlich schöngefärbte Vorstellung. Brahms setzte ihr mit den hinreißenden „Zigeunerliedern“ ein Denkmal, Dvořák schilderte die schlichte Liebe auf dem Lande im tschechischen Volkston – in seinem ersten Welterfolg, den „Klängen aus Mähren“. Pierre-Laurent Aimard erfüllt sich einen lange gehegten Wunsch, indem er den Arnold Schoenberg Chor in diesen hinreißend schönen Chorsätzen begleitet, eigentlich Ensemblestücke fürs häusliche Musizieren – Familien-Unterhaltung aus den seligen Zeiten, bevor das Fernsehen erfunden wurde.
Radioübertragung: Mi, 11. Juli, 19.30 Uhr, Ö1



