Mein göttlicher Richard
Liszt: Am Grabe Richard Wagners (für Streichquartett und Harfe)
Liszt: Paraphrasen aus „Tristan und Isolde“ und „Der fliegende Holländer“
Wagner: Wesendonck-Lieder, WWV 91
Beethoven: Adagio aus dem Septett in Es, op. 20
Liszt: Klaviermusik aus Wagners letzen Venedig-Jahren
(R.W.-Venezia, La lugubre gondola, Nuages gris u. a.)
Wagner: Siegfried-Idyll in E, WWV 103
Texte aus den Tagebüchern von Cosima Wagner
Bernd Glemser, Klavier
Solisten des Chamber Orchestra of Europe
Senta Berger, als Cosima Wagner
Abend für Abend lauschte sie dem Klavierspiel des großen Mannes an ihrer Seite, Tag für Tag hielt sie fest, was er sprach: über Musik und Kollegen, über die verhassten Juden und den vergötterten Beethoven, über Politik, Menschheit und Kunst. Cosima Wagner führte Buch über das Unfassbare: den Genius Wagner, das „Raubtier“, wie ihn Hans Gál nannte, aber auch den liebenden Familienvater und den kranken, leidenden Menschen. All dies lässt Senta Berger Revue passieren, wenn sie eine Auswahl aus Cosimas Tagebüchern liest. Ihr zur Seite stehen Solisten des Chamber Orchestra of Europe, der grandiose Liszt-Spieler Bernd Glemser und Elisabeth Kulman als lyrische Wagner-Sängerin. Kammermusikalische Raritäten des Schwiegervaters Franz Liszt werfen ein melancholisches Bild auf die letzten Wochen des Meisters im venezianischen Palazzo Vendramin.
Radioübertragung: Di, 10. Juli, 10.05 Uhr, Ö1




