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Johann Strauß Vater: Kettenbrücke-Walzer, op. 4
Marianka-Polka, op. 173
Johann Strauß Sohn: Gunst-Werber, op. 4
Johann Strauß Vater: Das Leben, ein Tanz, op. 49
Furioso-Galopp, op. 114
Johann Strauß Sohn: Die jungen Wiener, op. 7
Johann Strauß Vater: Radetzky-Marsch, op. 228 (Urfassung)
Johann Strauß Sohn: Wiener seid froh, op. 314 (An der schönen, blauen Donau) /
Schwipslied aus „Eine Nacht in Venedig“
Johann Strauß Sohn: Wein, Weib und Gesang, op. 333 / Frühlingsstimmen, op. 410 / Jugend-Träume, op. 12
Johann & Joseph Strauß: Pizzicato-Polka, op. 234
Texte aus den Briefen von und an Johann Strauß Sohn
Habsburger hin oder her: Die wahren Herrscher im Wien des 19. Jahrhunderts hießen Strauß mit Nachnamen und waren die Nachfahren eines ungarischen Juden, der in Wien ein gut gehendes Beisl gegründet hatte. Von dort bis zur Tanzmusik war es nur ein Schritt, also kamen die Sträuße zur Musik und Wien zur Quintessenz des Wiener Bluts: zum Walzer. Thomas Fheodoroff verfolgt mit seinem Kammerorchester aus dem Umfeld des Concentus Musicus auf historischen Instrumenten den Weg der Dynastie von Wiener Vorstadtbeisln wie der „Kettenbrücke“ bis zu den Hofbällen im großen Redoutensaal. „Wiener, seid froh“ rief Johann Strauß Sohn seinem Publikum zu – in einem gesungenen Walzer, der später ohne Chor die „schöne, blaue Donau“ zum Symbol einer ganzen Epoche machen sollte.