< > Sonntag, 08. Juli 2012 19:00 Uhr

Immer der Felix

<styriarteSOAP #5>

Felix Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 10 in h
Fanny Mendelssohn: Schwanenlied, op. 1/1, Wanderlied, op. 1/2
Felix und Fanny Mendelssohn: Vier Lieder aus Opus 9
Felix Mendelssohn: Venetianisches Gondellied, op. 57/5, Wanderlied, op. 57/6
Fanny Mendelssohn: Nach Süden, op. 10/1, Vorwurf, op. 10/2, Bergeslust, op. 10/5
Felix Mendelssohn: Lied ohne Worte in fis, op. 67/2
Fanny Mendelssohn: Saltarello romano für Klavier solo, op. 6/4
Felix Mendelssohn: Lied ohne Worte in D, op. 85/4, Lied ohne Worte in a, op.38/5
Fanny Mendelssohn: Streichquartett in Es
Felix Mendelssohn: Oktett in Es, op. 20

Texte aus dem Briefwechsel von Fanny und Felix Mendelssohn

Veranstaltungsort: Helmut-List-Halle
Preis: EUR 60 / 45 / 33 / 21 Karten kaufen

Zwei Berliner Kinder, aufgewachsen im intellektuellen Milieu einer Bankiersfamilie, „Stars“ im Mittelpunkt des noch jungen Berliner Musiklebens lange vor den Philharmonikern und der Waldbühne. Die Leipziger Straße Nr. 3 war ihr Heim und ihre Musenburg, das gemeinsame Tun und Streben der Grund ihrer innigen Beziehung. Doch beim Komponieren hörte der Spaß auf: Fanny wollte mehr, als Vater und Bruder zuließen. Felix lachte milde über das Aufbegehren seiner Schwester, das er letztlich unterschätzte. „Herr Kantor“ nannte er sie neckisch, doch wie viel unerfüllte Musikerinnen-Sehnsucht in ihren Briefen steckte, überlas er notgedrungen – er, der Weitgereiste, oft Beneidete, Felix, der Glückliche. In der Mendelssohn-Soap der styriarte blättert Fanny im Briefwechsel mit dem Bruder. Musik kommt ihr in den Sinn: eine frühe Streichersinfonie des noch ganz jungen Felix, die Lieder der Geschwister und die Cellowerke, die sie für den Bruder Paul komponierten, schließlich „das“ Oktett und ihr eigenes, nie berühmt gewordenes Streichquartett.






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