Styriarte - Die steirischen Festspiele
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Michael Hell

Cembalo, Blockflöte & Leitung

Michael Hell studierte von 1992 bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Blockflötenklasse von Siri Rovatkay-Sohns. Ab 1999 nahm er zusätzlich ein Cembalostudium bei Zvi Meniker auf. Vierfach diplomiert wandte er sich einem Aufbaustudium für Cembalo, Generalbass und historische Aufführungspraxis bei Jesper Christensen an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz zu und erhielt dort im Sommer 2006 das Diplom mit höchster Auszeichnung.
Seit Abschluss seiner Studien führten ihn Konzertreisen durch ganz Europa, Asien, die USA und Kolumbien, wobei ein Schwerpunkt auf der Kammer- und Vokalmusik liegt.
Neben der Arbeit mit seinen Ensembles Austrian Baroque Connection und Musicke's Pleasure Garden widmet er sich vermehrt auch der barocken Oper.
2010 erscheint nicht nur die Debüt-CD „Jupiter-Magnet-Dezim“ seines Ensembles Musicke‘s Pleasure Garden mit Kantaten von Barbara Strozzi, sondern auch die CD „Un Camino de Santiago“ des Ensembles La Fenice.
Seit Oktober 2005 unterrichtet Michael Hell Cembalo, Blockflöte und Generalbass am Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, zurzeit als Gastprofessor. Er ist regelmäßig Dozent auf Sommerakademien und Meisterkursen.
Der Künstler erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Er war u. a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD, erster Preisträger des I. Internationalen Blockflötenwettbewerbs in Haifa (Israel) und, mit dem Little Consort Hannover sowohl als Cembalist als auch als Blockflötist, beim Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen in Mannheim 2000.
Beim II. Internationalen Telemann-Wettbewerb für historische Holzblasinstrumente in Magdeburg 2003 wurde er mit dem zweiten Preis ausgezeichnet (ein erster Preis wurde nicht vergeben), 2008 erhielt er den großen Ensemblepreis des VI. Johann-Heinrich- Schmelzer-Wettbewerbs in Melk (als Cembalist des Ensembles „vezzoso“).

Foto: Johannes Gellner