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Mathias Hausmann wurde durch international beachtete Fernseh-, CD- und DVD-Produktionen der Mailänder Scala, Salzburger Festspiele und Seefestspiele Mörbisch dem Publikum weltweit zum Begriff. Als regelmäßiger Gast ist er der Mailänder Scala verbunden, an der er unter Daniel Barenboim auch die Saison 2009/2010 eröffnete.
Der österreichische Bariton erhielt seine Gesangausbildung bei Karl Ernst Hoffmann in Graz, Walter Berry in Wien und als Stipendiat des Royal Opera House, Covent Garden, bei Ryland Davies am Royal College of Music in London. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Cecilia Bartoli, Grace Bumbry, Christa Ludwig und Thomas Quasthoff. Wichtige künstlerische Impulse verdankt er Thomas Hampson.
2003 debütierte er an der Grazer Oper, von 2004 bis 2009 war er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er sich sehr rasch als Publikumsliebling etablieren konnte. In seinem Repertoire finden sich hier Partien wie Papageno, Guglielmo und Figaro-Graf, Barbiere, Dandini, Danilo, Falke und Eisenstein.
Mathias Hausmann gastierte bisher an den Opernhäusern von Antwerpen, Gent und Bern, der königlichen Oper in Kopenhagen und der Bunka Kaikan Hall in Tokyo. Er ist Gast der Salzburger Festspiele, des London Handel Festival, Edinburgh Festival, Ravinia Festival Chicago, Festival Latour de France, Klangbogen und Osterklang Wien, Haydn Festival Eisenstadt, styriarte und der Seefestspiele Mörbisch.
Er gastierte im Rahmen von Konzerten und Liederabenden in der Londoner Wigmore Hall, im Wiener Musikverein, Konzerthaus und der Staatsoper, im Theater an der Wien, Teatro San Carlo in Neapel, Teatro Teresa Careño in Caracas, der Hollywood Bowl, dem Teatre des Champs-Elysées, der New Israeli Opera in Tel Aviv, der Philharmonie Luxembourg, Leipziger Gewandhaus, Philharmonie, Prinzregententheater und Herkulessaal in München, der Kölner, Essener und Düsseldorfer Philharmonie und der Liederhalle Stuttgart.
Er konzertierte bisher u. a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, den London Mozart Players, dem Simon Bolivar Youth Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, der Bach-Akademie Stuttgart, dem Symphonieorchester des BR, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Concerto Köln, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tonkünstler-Orchester NÖ, dem Mozarteum Orchester Salzburg, unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Maurizio Benini, Riccardo Chailly, Sir Colin Davies, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Asher Fisch, Enoch zu Guttenberg, Leopold Hager, Martin Haselböck, Manfred Honeck, Julia Jones, Ton Koopman, Yannick Nézet-Séguin, Marc Piollet, Helmuth Rilling, Jordi Savall und Sebastian Weigle.
In der vergangenen Saison gastierte Mathias Hausmann unter anderem bei den Salzburger Festspielen, in der Hollwood Bowl in Los Angeles unter der Leitung von Gustavo Dudamel mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, als Marcello in „La Boheme“ an der Königlichen Oper Kopenhagen unter Marc Piollet und Paolo Carignani, gemeinsam mit Helmuth Lohner und einem Heine-Programm im Wiener Musikverein, als Danton in einer Neuproduktion von Gottfried von Einems „Dantons Tod“ im Museumsquartier Wien, in Haydns „Die Jahreszeiten“ unter Adam Fischer und mit der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling als Solist in Bachs Weihnachtsoratorium und im „Messias“ von Händel.
Die nächsten Einladungen führen ihn als Danilo in einer Neuproduktion von Lehárs „Die lustige Witwe“ an das Teatro Colón in Buenos Aires, mit Liederabenden nach New York und im Rahmen der Vocal Arts Society in das Kennedy Center in Washington (Pianist: Craig Rutenberg) und mit Mozarts c-moll Messe unter Christopher Hogwood nach Grafenegg.
2012 gastiert er als Guglielmo an der Bayrischen Staatsoper und beim Hong Kong Festival, als Malatesta im Cuvilliés-Theater in München in der Regie von Brigitte Fassbaender, an der Volksoper Wien und in Tokyo.