Schubert:
Impromptu für Klavier, D 899/1
Der entsühnte Orest, D 699
Memnon, D 541
Lied eines Schiffers an die Dioskuren, D 360
Impromptu für Klavier, D 935/3
An die Musik, D 547
Erlkönig, D 328
Klaviertrio in Es, D 929
Äußerlich war Franz Schubert ein Wiener Familienmensch, fest eingebettet in den Kreis der Brüder und des Vaters. Tatsächlich aber sehnte er sich nach Höherem, nach Freundschaft, die er unter jungen Wiener Dichtern, Malern und Musikern fand. Sie waren seine „Dioskuren“, seine Zwillingsbrüder, vor allem Johann Mayrhofer, der ihm antike Familientragödien in leicht vertonbare Verse kleidete. Vom Überschwang dieser Wiener Jahre in Freiheit bis zur Einsamkeit des späten Schubert führt der Weg unserer Matinee aus Liedern und Kammermusik.