Seit Alexander Schimpf sowohl den Deutschen Musikwettbewerb 2008 als auch den Internationalen Beethoven-Wettbewerb Wien 2009 für sich entscheiden konnte, wird er als viel versprechender Musiker der jungen Generation wahrgenommen und mit zunehmender Regelmäßigkeit im In- und Ausland eingeladen.
Sein jüngster Erfolg ist der Sieg bei der Cleveland International Piano Competition im Sommer 2011. Der junge Pianist gewinnt nicht nur einen der bedeutendsten Klavierwettbewerbe, sondern auch – erfreulicher „Nebeneffekt“ - das höchste Preisgeld, das weltweit vergeben wird. Die gleichzeitige Auszeichnung mit dem Publikumspreis (Audience Favorite Prize), ist außergewöhnlich. Er ist der erste deutsche Pianist der Geschichte, welcher in den USA den Cleveland- oder Van Cliburn-Wettbewerb gewinnt.
Geboren in Göttingen, erhielt der junge Pianist seine Ausbildung als Schüler bei Wolfgang Manz in Hannover, später an der Musikhochschule Dresden bei Winfried Apel und über etliche Jahre bei Bernd Glemser in Würzburg. Weitere wesentliche Anregungen erhielt er von der französischen Pianistin Cécile Ousset.
Für die Saison 2009/10 wurde er in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats aufgenommen. Konzertauftritte führten ihn schon in zahlreiche deutsche Städte (u. a. Gasteig München, NDR Hannover, Beethovenhaus Bonn), sowie zu Festivals wie Oberstdorfer Musiksommer, Heidelberger Frühling, Ludwigsburger Schlossfestspiele. Der Pianist erhielt Einladungen nach Frankreich (Auditorium du Louvre und Salle Cortot in Paris), Italien, Österreich, in die Schweiz und nach England. Rundfunkmitschnitte seiner Konzerte entstanden bereits bei BR, NDR, SWR, ORF und Radio France.
Im Mai 2011 hat Alexander Schimpf im Wiener Konzerthaus das Klavierkonzert in B KV 595 von Mozart gespielt und im Dezember wird er sein Debüt-Konzert in New Yorks Carnegie-Hall geben.
Seine erste CD wurde im Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und GENUIN produziert und ist kürzlich erschienen.