Pascal Bertin

Countertenor

Pascal Bertin begann seine Sängerlaufbahn mit elf Jahren im Choeur d’Enfants de Paris unter Roger de Magnée, mit dem er als Solist in der ganzen Welt unter Dirigenten wie Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Sir Georg Solti u. a. konzertierte.

Nachdem er den „Premier prix“ für die Interpretation barocker Vokalmusik am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris erhalten hatte (Klasse: William Christie), begann er seine Karriere mit dem Repertoire polyphoner Renaissancemusik mit den Ensembles Huelgas, Mala Punica, Daedalus, Clément Janequin, A Sei Voci, Gilles Binchois etc. Auf dem Gebiet von Oratorium und Oper wird er immer wieder gern von Jordi Savall, Christophe Rousset, Philippe Herreweghe, John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Thomas Hengelbrock, Konrad Junghänel, Marc Minkowski, Eduardo Lopez Banzo, Marcel Ponseele, Martin Gester, Masaaki Suzuki u. v. a. m. engagiert.

Pascal Bertin gründete mit Monique Zanetti und Yasunori Imamura das Ensemble „Fons Musicae“. Seine Diskographie umfasst mehr als 70 Aufnahmen verschiedener Epochen und Stile. Um seinen musikalischen Horizont zu erweitern, gründete er ein Ensemble für vokale Jazzmusik: Indigo. Das Ensemble nahm drei CDs auf und erhielt die Auszeichnung „révélation de l’année“ (Entdeckung des Jahres) beim Wettbewerb Victoire de la Musique 1995. Nachdem er dieses Ensemble verlassen hatte, lud ihn Harmonia Mundi France zu einer besonderen Produktion ein: der CD „Die drei Countertenöre“, zusammen mit Dominique Visse und Andreas Scholl.