Anna la Fontaine
Sopran und als Nannerl Mozart
Die Sopranistin Anna la Fontaine ist in Österreich geboren und bekam schon früh Klavier-, Violin- und Ballettunterricht. Ihre Studien absolvierte sie in den Niederlanden bei Simon Schouten und bei Sabine Lechenmayr in München. Anna la Fontaine ergänzte ihr Gesangsstudium in Meisterklassen mit Tom Krause, Eva Mei, Luba Orgonášová und Jeremy Ovenden.
Anna la Fontaine machte ihre ersten Opern- und Konzerterfahrungen sowohl als Mitglied des Arnold Schoenberg Chores als auch in der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Lyrique bei Konzerten in den Niederlanden, Österreich und Deutschland und solistisch beim Festival Pax 2005 in Augsburg. Unter der Leitung von Andrey Reshetin sang sie für Early Music Russia 2007 die Rolle der Axinia in der szenischen Uraufführung der Oper „Boris Goudenow“ (1710) von Mattheson, die sowohl in Hamburg als auch in St. Petersburg und Moskau mit großem Erfolg aufgeführt wurde.
Als Konzertsängerin konnte man Anna la Fontaine in Werken von Bach, Händel, Pergolesi, Monteverdi, Purcell, Vivaldi und Mendelssohn erleben, ihr Opernrepertoire beinhaltet Rollen wie Euridice und Amor in Glucks „Orfeo ed Euridice“, Susanna, Cherubino und Barbarina in „Le nozze di Figaro“ und Zerlina in „Don Giovanni“ von Mozart sowie Belinda und Dido in Purcells „Dido and Aeneas“. Außerdem gibt sie zahlreiche Liederabende, wobei ihr Repertoire von Huygens bis Webern reicht.
Mit ihrem umjubelten Auftritt 2009 als Engel in Händels „Jephta“ unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang sie sich in die Herzen des styriarte-Publikums.
