Thomas E. Bauer
Thomas E. Bauer zählt heute, seiner Vielseitigkeit und Stilsicherheit wegen, zu den gefragtesten Sängern seines Fachs.
Er konzertierte mit Orchestern wie Boston Symphony (Bernard Haitink), National Symphony in Washington (Ivan Fischer), Concentus Musicus (Nikolaus Harnoncourt), Orchestre La Scintilla (Riccardo Chailly), Radio Kamer Filharmonie Hilversum (Masaaki Suzuki), Royal Flemish Philharmonic, Orchestre des Champs-Elysées, WDR Sinfonieorchester Köln, China Philharmonic Orchestra, Koninklijk Concertgebouw Orkest Amsterdam, Orquesta Nacionales de España Madrid etc. Kürzlich sang er Mahlers „Lied von der Erde“ mit dem Orquesta Sinfónica de RTVE Madrid (Walter Weller).
Zukünftige Projekte beinhalten Konzerte mit Anima Eterna, mit dem NDR Sinfonieorchester (Thomas Hengelbrock), mit dem Gürzenich-Orchester Köln (Markus Stenz), mit Warsaw Philharmonic (Krzysztof Penderecki), mit dem Gewandhausorchester (Riccardo Chailly) sowie mit dem Orchester der Oper Zürich (Adam Fischer). Mit dem Theaterensemble La Fura dels Baus ist er europaweit mit einer spektakulären Produktion von Orffs „Carmina Burana“ zu erleben.
2009 sang er die Titelpartie von Peter Ruzickas „Celan“ am Theater Bremen sowie Peter Maxwell-Davies „8 Songs For A Mad King“ am Theater an der Wien.
2011 gastierte er erstmals bei der Mozartwoche Salzburg unter der Leitung René Jacobs. Das Projekt geht 2012 auf Tournee.
2013 wird er als Wotan in Ausschnitten aus Wagners „Ring“ an der Oper in Dijon zu erleben zu sein.
Bei den Salzburger Festspielen 2006 debütierte er mit Salvatore Sciarrinos „Quaderno di strada“. Er wirkte darüber hinaus bei zahlreichen Uraufführungen von Krzysztof Penderecki, Moritz Eggert, Luigi Nono, Wilhelm Killmayer und Wolfgang Rihm mit und wurde 2003 für seine herausragenden Leistungen auf diesem Gebiet mit dem Schneider-Schott Musikpreis ausgezeichnet.
Er gibt Liederabende mit dem Hammerflügel-Spezialisten Jos van Immerseel, zuletzt in der Cité de la Musique Paris, im Brügger Concertgebouw und in Brüssels BOZAR. Ihre erste gemeinsame Lied-CD (Schubert „Die Winterreise“) wurde 2011 mit dem Orphée d'Or in Paris ausgezeichnet. 2011 gab er erstmals auch Liederabende mit Roger Vignoles.
Seine Diskographie beinhaltet Beethovens 9. Symphonie (van Immerseel), Bach Kantaten (Herreweghe), Vier Toteninseln (Kalitzke), Zelenkas Missa votiva (Bernius) sowie mehrere Schumann Lied-CDs. Händels Apollo e Dafne (Bonizzoni) wurde 2011 mit dem Stanley Sadie Prize für die beste Händel-Aufnahme des Jahres 2011 ausgezeichnet.
Klaus Voswinckels Dokumentarfilm „Winterreise-Schubert in Sibirien“ erzählt von Thomas E. Bauers abenteuerlicher Recital-Tournee mit der Transsibirischen Eisenbahn. Der Film wurde mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt.
