Gernot Heinrich
Gernot Heinrich sammelte erste musikalische Erfahrungen als Alt-Solist bei den Wiener Sängerknaben. Später studierte er Trompete und Gesangspädagogik in Graz und Wien.
Sein Repertoire als Sänger umfasst Musik von der frühen Mehrstimmigkeit und der Renaissance bis zur Moderne. In Opernaufführungen, in Konzerten und als Oratoriensolist war er dabei schon in ganz Europa tätig, häufig in Zusammenarbeit mit Spezialisten-Ensembles wie dem Clemencic-Consort, den Niederösterreichischen Tonkünstlern oder dem Bach-Collegium Stuttgart. Dabei sang er unter Helmuth Rilling, Martin Haselböck, Kristjan Järvi oder Erwin Ortner und arbeitete mit Regisseuren wie Hans Gratzer, Kerstin Maria Pöhler oder Stephan Bruckmeier zusammen.
Gernot Heinrich wurde zu zahlreichen Festivals wie Wien modern, den Wiener Festwochen oder den Ruhrfestspielen Recklinghausen eingeladen und konzertierte bereits im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus oder dem Wiener Stephansdom. Als Opernsänger gastierte er auch in Theatern jenseits der Grenzen des deutschen Sprachraums, ein Engagement führte ihn sogar bis in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator.
Darüber hinaus gibt der Tenor Liederabende in kammermusikalischer Besetzung und ist Ensemblemitglied der von ihm mitbegründeten Vienna Voice Artists für Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren das Schaffen Gernot Heinrichs.
