Dorothea Schönwiese

Violoncello

Dorothea Schönwiese studierte an der Juilliard School of Music in New York, bei Tobias Kühne in Wien, bei Heidi Litschauer in Salzburg und bei Ralph Kirshbaum in Manchester Violoncello und besuchte Meisterkurse bei Heinrich Schiff und William Pleeth.

Als Solistin und Kammermusikerin erhielt sie Engagements ins Wiener Konzerthaus (Bach Solo), zum Kammermusikfestival St. Moritz (auf Einladung von Claudio Abbado), den Grafenegger Schlosskonzerten, der styriarte Graz, von wien modern, dem Klangbogen Wien, dem Festival „Hörgänge“, vom Donaufestival u.v.a.m.

Wesentliche künstlerische Einflüsse erhielt sie von Sandor Vègh, in dessen Camerata Academica Salzburg sie 2 Jahre lang spielte, sowie von Nikolaus Harnoncourt, bei dem sie am Mozarteum Salzburg die Solo-Suiten von J.S. Bach studierte. Seit 1990 ist sie regelmäßige Cellistin unter seiner Leitung im Concentus Musicus Wien.

Sie wirkte auch in Ensembles für zeitgenössische Musik u. a. dem Klangforum Wien, dem Ensemble die Reihe und dem Ensemble des 20. Jahrhunderts mit. Sie war mehrmals Solocellistin des Gustav Mahler Jugendorchesters und Gast-Solocellistin des RSO Wien.

Ihre Erfahrungen als Kammermusikerin reichen vom klassischen Streichquartett (Anton Webern Quartett Wien) über Klaviertrio auf Originalinstrumenten (Wiener Fortepiano Trio) bis zum avantgardistischen Frauen-Celloquartett „Extracello“.