Gerd Kenda
Gerd Kenda wurde 1960 in Klagenfurt geboren. An der Kunstuniversität Graz studierte er Musikpädagogik, Gesangspädagogik, Sologesang sowie Lied und Oratorium. Seine Kenntnisse hat er bei Interpretationskursen für Aufführungspraxis bei Josef Mertin, Andrew Parrot und Norman Shetler, sowie bei Meisterkursen für Chordirigieren bei Erik Ericson, Erwin Ortner und Johannes Prinz vertieft.
Als Sänger kann er unter anderem auf Finalteilnahmen bei internationalen Gesangswettbewerben (Bachwettbewerb Leipzig, 1988 und Schubertwettbewerb Graz, 1990) verweisen. Bei Opernproduktionen war er beispielsweise im Rahmen des steirischen herbst, im Opernhaus Graz ("Narzissus" von Beat Furrer, "Moses und Aaron" von Arnold Schönberg), bei der Eröffnungsproduktion von Graz 03 ("Begehren" von Beat Furrer) und bei Gastspielen in Gütersloh und Bochum (Ruhrtriennale) zu hören.
Die Liste seiner Auftritte bei internationalen Festivals ist lang: Salzburger Festspiele, styriarte Graz, Festival Resonanzen im Wiener Konzerthaus, Musica Antiqua im Wiener Musikverein, Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, Budapester Musikfrühling, Dresdner Musikfestspiele, Donaueschinger Musiktage 2001, Musikfestival Luzern, Tage Neuer Musik in Zürich, Pfingstfestspiele Salzburg, XII. Festival Alter Musik Krakau, Osterfestival Ferrara 2003 und Psalm 03 in Graz.
Als Ensemblesänger arbeitet er mit Gruppen wie cantus graz, Clemencic Consort, Concilium Musicum Paul Angerer, Hortus musicus Klagenfurt, NOVA / Wien und Klangforum Wien zusammen.
Seit 1987 unterrichtet Gerd Kenda an der Kunstuniversität Graz in den Fachbereichen Stimmbildung und Ensembleleitung; Referententätigkeit bei internationalen Chorseminaren in Österreich, Slowenien und Dänemark ergänzt seine Lehrtätigkeit. Den chor pro musica graz leitet er seit 1986.
